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Lese- und Bastelworkshop | Čtení a výtvarná dílna
Kilián Probst
So wurde die Banane krumm
An einem schönen Sommertag in Afrika übte Peter, seinen Bumerang zu werfen. Er war schon sehr gut, denn er übte jeden Tag sehr lange.
Er war im Dschungel in Südafrika und versuchte, den Bumerang so zu werfen, dass er um eine Palme herum und wieder zu ihm zurück flog. Nach dem dritten Versuch schaffte er es. Er machte das sehr oft und konnte es immer besser. Es machte ihm sehr viel Spaß.
Peter ging zu dickeren Bäumen. Er warf den Bumerang um einen Bananenbaum, da blieb der Bumerang an einem Ast hängen. Peter schüttelte den Baum, doch der Bumerang kam nicht herunter. Da flog eine Banane auf Peters Kopf und fiel auf den Boden. Peter hob sie auf und bog sie. Er warf sie wie einen Bumerang. Sie flog durch die Luft und kam wieder zurück. Es ging viel leichter, als er gedacht hatte.
Als er wieder zuhause war, erzählte er es seinem Vater. Er war sehr sauer, weil Peter den Bumerang nicht wieder mit nach Hause gebracht hatte, war aber begeistert von Peters Entdeckung.
Nun bogen sehr viele Leute Bananen und benutzten sie als Bumerang. Da das den Bananenbäumen nicht gefiel, ließen sie ihre Bananen krumm wachsen. So wurden die Bananen krumm.
Marwin Pinkwart
Die Delfinfreunde
Es waren einmal drei Freunde, die an einem Strand am Pazifischen Ozean lebten. Das Mädchen hieß Annika und die Jungen Max und Nick. Alles fing an, als sie an einem schönen sonnigen Freitag wie immer nach der Schule zum Strand gingen. Plötzlich rief Max: „Guckt mal! Ich hab hier etwas!“ Nick und Annika rannten schnell zu Max. Alle Freunde sahen, dass da drei Taucheranzüge lagen. Jeder zog sich einen Taucheranzug an und sie dachten sich, dass es doch nichts ausmachen würde, wenn sie einmal kurz drin schwimmen würden. Doch als sie ein paar Minuten geschwommen waren, kamen drei Delfine auf sie zu. Zuerst erschraken die Kinder, aber als sie merkten, dass diese Meerestiere ganz freundlich waren, verloren sie ihre Angst. Die Delfine kamen ganz dicht an die Kinder heran, dann merkten sie, dass sie sich an den Flossen festhalten konnten. Als sie sich festhielten, zogen die Delfine in die Richtung, von der sie wussten, dass dort ein altes Schiffswrack lag. Nach einigen Minuten konnten sie das Wrack erkennen, das auf der Seite auf einer Sandbank lag. Die Delfine zogen sie direkt bis zum Wrack, dann hielten sie vor einer geschlossenen Schiffstür an. Annika, Max und Nick überlegten, warum die Tiere sie wohl zu dem gesunkenen Schiff gebracht hatten. Da erblickten sie hinter dem Glas der Tür einen Delfin, der sich ganz langsam bewegte. Max, Nick und Annika zogen mit aller Kraft an der geschlossenen Tür, die sich langsam öffnete. Sofort glitt der eingesperrte Delfin an ihnen vorbei zur Wasseroberfläche. Alle schwammen nach oben, wo der fast ertrunkene Delfin sich langsam erholte. Die Kinder verabschiedeten sich von den laut schnatternden Tieren.
Eine Woche später unternahmen die drei Kinder eine Segeltour. Das Wetter war wunderschön und sie fuhren ganz weit aufs hohe Meer. Aber plötzlich veränderte sich das Wetter und dunkle Wolken bedeckten den ganzen Himmel. Es fing an zu stürmen und regnen. Die Kinder konnten das Segel nicht schnell genug einrollen und so kippte das Boot um. Zum Glück hatten sie ihre Schwimmwesten an, aber das Ufer war so weit weg, dass man es nicht sehen konnte. Völlig hilflos trieben sie im Wasser und waren fast am Weinen. Plötzlich sahen sie vier Rückenflossen auftauchen. Zuerst erschraken sie, weil diese Flossen wie Haifischflossen aussahen, aber dann erkannten sie ihre neuen Delfinfreunde. Ganz zutraulich kamen sie herangeschwommen und ließen die Kinder sich an ihren Rückenflossen festhalten. Gemeinsam schwammen sie zum weit entfernten Ufer, wo schon eine große, aufgeregte Menschenmenge um die Eltern der Kinder herumstand. Alle konnten ihren Augen kaum trauen, als die Kinder von den Delfinen zum Strand gezogen wurden. Die Kinder verabschiedeten sich von ihren Delfinfreunden und wurden von ihren Eltern in die Arme genommen.
