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...denn auf den Anfang kommt es an!

Was wäre eine Gesellschaft ohne Kinder? Bereits nach wenigen Jahren bräche unser Sozialsystem zusammen das ja darauf baut, dass die jungen Menschen während ihrer aktiven Arbeitsphase diejenigen mitfinanzieren, z.B. Rentner, die nicht mehr arbeiten, würde die Wirtschaft gerade heutzutage in einem globalen Wettbewerb schon nach wenigen Jahren keinen qualifizierten Berufsnachwuchs mehr bekommen und, einmal Hand aufs Herz, was, wenn nicht die Gründung einer Familie, würde viele Paare noch zusammen halten?

Fast in allen europäischen Ländern ist in den vergangenen Jahren die Geburtenrate drastisch zurück gegangen. Viele Untersuchungen deuten auf eine große Anzahl von Gründen hin. Ein besonders wichtiger Grund dabei sind die nicht ausreichend vorhandenen Kinderbetreuungsplätze. Ohne ausreichende Plätze ist insbesondere für Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht realisierbar.

Aber aufs Geratewohl Betreuungsplätze zu schaffen wäre zu einfach. In einer immer mehr von der Technik beherrschten Welt werden zunehmend mehr hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft benötigt. Was liegt näher, als die erste Lebensphase von Menschen zu nutzen, in der die Grundlagen für lebenslange Wissbegierigkeit und die Freude an ständiger Weiterentwicklung der persönlichen und beruflichen Qualifizierung gelegt wird. Denn, das ist längst Allgemeinwissen, es geht um

frühkindliche Bildung und da kommt es auf den Anfang an!

Nur, welche Mutter gibt gerne und ohne genaue Kenntnisse ihre Kinder in „fremde Hände“? Dabei spielen viele Fragen eine Rolle. Die wohl wichtigste ist dabei, ob denn das eigene Kind in liebevolle und fürsorgliche Hände kommt. Oder auch die Frage nach dem Alter, in dem die Kinder von den Vorteilen einer Kindertagesstättenbetreuung profitieren, ohne den Kontakt und die primäre Bindung zu den leiblichen Eltern zu gefährden.

Dass sich die Erzieherin genau dieser elterlichen Sorgen bewusst ist und über das Wissen und die Konzepte für eine optimale und das Kind stets umsorgende Betreuung verfügt, sollte selbstverständlich sein.

Deshalb ist

eine optimale Versorgung und Pflege der Kinder

der zentrale Punkt einer qualifizierten Kinderbetreuung, natürlich ohne auf die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie frühkindlicher Bildung verzichten zu wollen.

Die Welt rückt zusammen. Das stellt viele Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor neue Herausforderungen. Sprachkenntnisse und ausreichendes Wissen über die rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen in einem anderen Land sind dabei wichtige Voraussetzungen. Ebenso wichtig allerdings ist die Akzeptanz anderer Kulturen, Religionen und Lebensanschauungen. Wo aber kann das besser erlernt werden, als zusammen in frühester Kindheit. Dafür ist eine international und bilingual ausgerichtete Kindertageseinrichtung die optimale Voraussetzung. Nicht zuletzt auch zur Personalgewinnung. Denn für viele junge Mitarbeiter ist der berufliche Umzug in eine andere Stadt oder sogar ein anderes Land auch davon abhängig, dass die eigenen Kinder auch dort eine optimale Betreuung erhalten. Das heißt gerade in der Elementarpädagogik,

wer international denkt und interkulturell handelt schafft Verständigung und Gemeinschaft, anstelle von Abgrenzung und Vereinzelung.

Diese Gedanken bilden die Grundlage der Konzepte und Programme der Pädagogik der frühkindlichen Entwicklung der KIDS Company-Praha und sollen dazu beitragen, dass Kinder sich optimal entwickeln können und junge Eltern und auch Unternehmen Unterstützung und Hilfen bekommen, wenn es um familiäre Fragen geht. 

 

Wilfried Lütkemeier ist seit 19 Jahren Vorstand der von Laer Stiftung, Bielefeld und engagiert sich in unterschiedlichen Institutionen für die Jugend- und Familienhilfe, Projekten zur kooperativen Stadtentwicklung, sowie internationalen Austauschprogrammen für Studierende und Angehörige pädagogischer Berufe.

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